26
Apr
2013

weiter im Text 27

wann gehe ich mit H. am Rhein spazieren ein Bild was sich immer wieder verändert zum ersten Mal teste ich reine Farben die vielen Hefte und Zeitungen sind auf dem Boden ausgebreitet ein Versuch de Überblick zu bewahren die finanziellen Probleme von Freunden nehmen mich in Beschlag diesmal nehme ich eigene Komposterde zum Bepflanzen der Fensterbank nach den ersten strammen Ausfahrten schmerzen meine Beine immer erst die Angst einsam und abgekoppelt zu sein wenn es still wird später dann öffnet sich das Alleinsein die Antwort von E. fehlt noch es könnte mein erster Auftrag werden die Erkenntnis gut gearbeitet zu haben nachdem der Chef und ich selber große Zweifel hatte zeigt sich einen Tag später die Komplexität des Themas ich kann mich auf mich verlassen

18
Apr
2013

weiter im Text 26

3 anstrengende Tage hinter mir viel hin-und herfahren jetzt am Tisch sitzen und einen Tee trinken und nach Ankommen und Orientierung suchen Menschen die miteinander sprechen die Bestätigung das du es richtig machst die Installation des neuen großen Netzes auf dem Flachdach immer wieder merken das ich so krumm sitze der Kater beobachtet die alte Backsteinwand nun muss Blumenerde gekauft werden M.geht auf Schatzsuche mit einem Metalldedektor der erste große Flohmarkt die Hyazinthen zeigen sich schon die Mitte der Woche ist erreicht wo ist meine Mitte

12
Apr
2013

weiter imText 25

über die Felder and den Waldrändern entlang die Wiesen sind noch ausgebleicht vom langen Winter gefälltes Holz vom Wind zerrissene Himmelswolken zuletzt gehen wir gegen den Wind und heute war ganz stark die Vergangenheit da und hat die Gegenwart berührt das besetzte Haus die Lebenspläne der vielen Menschen deren Leben sich kreuzte immer wieder lieben und geliebt werden ein schauen in die Ferne wie dahin wo unsere Zukunft liegt was werden wir lesen wohin lenken wir unsere Schritte unvorhergesehenes das gebrochene Bein was S. so im Urlaub passierte ein warmer Frühlingsabend das erste Eis des Jahres die späte Dämmerung der Absturz des Internet der anhängliche Kater das sortieren der Gegenstände das Nichtabschaltenkönnen die Kriegsvorbereitungen in Nordkorea der warme Regen in der Nacht das Austauschen der Batterien der sinkende Wasserdruck Rs Wolkenbilder die unbekannte Temperatur da draußen die Verschiebung von Terminen das Gefühl das dieser Blog eine bestimmte Form in mein Leben bringt der Freitag beginnt

7
Apr
2013

weiter im Text 24

immer bin ich auf der Suche nach Musik die mich in Ruhe lässt die für sich sein kann die zu meinem Leben passt und zu seinen Veränderungen dabei treffe ich den Winzer aus dem Ahrtal der in ein Mädchen aus Bonn verliebt ist aber sie hält ihn hin und seine Vernunft sagt ihm das das nichts gibt aber sein Herz will noch nicht aufgeben dann der Besuch in Köln mittendrin im Geschehen einer immerwachen Stadt wir können uns aussuchen was wir essen möchten in vielen Ländern dieser Welt können wir zu Gast sein wir entscheiden uns fürs persische das Wohngemeinschaftszimmer die ungewöhnliche Aussicht die vielen Wege die sich kreuzen mit Menschen sein die Amseln bekommen die letzten Rosinen aus meinem Vorrat jetzt brauchen sie was anderes aber das müssen sie sich selber suchen schreib mir doch mal und zwar an premneehar at aol.com

1
Apr
2013

weiter im Text 23

ich stehe in einem kleinen Gemüseladen und muss ewig warten es ist sehr voll und alle erzählen und sprechen miteinander irgendwann mache auch ich einen Witz die Verkäufer brauchen sehr lange um alles kunstvoll einzupacken und ich gehe mit leeren Händen und Goldmund ist jetzt gestorben und das Buch ist zu Ende der Boden ist hart und trocken so als wenn der lange Winter ihn gehärtet hat noch bricht nichts neues aus ihm heraus der Kompost quillt über er muss sich noch gedulden bevor er ausgebracht wird unermüdlich schiebe ich die Essensbrocken in meines kleinen Neffen Mund er beobachtet in der Zeit alles sehr aufmerksam der Vogel will wieder auf meinem Kopf landen die guten und die schlechten Neuigkeiten in der Familie die Müdigkeit am Tag der Zeitumstellung das Stillstehen der Zeit am leuchtenden Himmel als der neue Monat anfängt

27
Mrz
2013

weiter im Text 22

zuerst dachte mein Kollege das es ein Hund ist der sterbend vor unserer Firma lag es war aber ein Hase ein großer Hase und ich bin mir sicher das es der ist den ich bei der Arbeit beim Blick aus dem Labor auf die Wildwiese oft beobachtet habe immer gestaunt über das schöne große Tier immer gebetet das er den langen harten Winter überlebt und genug zu fressen findet er war alleine nachdem im letzten Jahr seine Gefährtin von einem Fuchs getötet worden war und wir sie fanden und jetzt er der den Frühling nicht mehr sehen wird

23
Mrz
2013

weiter im Text 21

mein Auto habe ich auf irgendeinem Parkplatz außerhalb der alten Stadt abgestellt als ich meinem Freund A den alten Alfa zeigen möchte finde ich den Platz nicht wieder wir suchen in alten Scheunen und auf Plätzen mit Schuttbergen überall hat sich die Natur wieder ausgebreitet die Gegend ist lieblich wie in der Toscana dann glaube ich das wir irgendwo im Ahrtal sind dann laufen wir treppauf und treppab durch ein Labyrinth von Gassen und verwinkelten Gebäuden wir sind in eine Altstadt geraten über eine schwankende Brücke gehen wir darunter ist ein ausgetrockneter Fluss hier wohnen alte Leute wir fragen uns durch aber keiner weiß etwas von einem Parkplatz ein rotbeleuchteter Raum ist voller Motten es ist unangenehm wenn sie mir ins Gesicht fliegen später werden wir zu einem Imbiss eingeladen und sitzen in einer Küche aber selbst da fliegen noch einige davon wir treffen eine alte Frau sie kann sich an einem Fremden erinnern dem sie einen Parkplatz vermietet hat ich sage das ich dieser Fremde bin und ein Flackern des Wiedererkennens geht durch ihr Gesicht sie sagt das es gut wäre wenn ich das Auto noch vor Weihnachten wieder abholen könnte aber bis dahin ist ja noch so viel Zeit denke ich mir

17
Mrz
2013

weiter im Text 20

die Zeit als ich Science Fiction gelesen habe beginnend mit Perry Rhodan und später alles was mir über den Weg kam die Heyne Taschenbücher da gab es die besten die Science Fiction Ausstellung im Haus der Geschichte so als wäre auch diese Beschäftigung mit der Zukunft eine längst vergessene Ära eine Dachlawine schiebt sich bedrohlich in den Hof immer wieder tief einschlafen und träumen versuchen den kleinen Buddha und den Kasper den Saboteur mit Pfeil und Bogen und auch den Gnom aus dem Keller in einer Geschichte zu sehen ein neues japanisches Nudelhaus neue Mitspieler beim Darten nach einer eiskalten Nacht machen einige Zugvögel kehrt und fliegen zurück die Aufräumarbeiten in Fukhushima die Glocken läuten schön und sehr lang am Abend der Wahl eine Fingerspitze spirituelles weht herüber das wird es aber auch schon gewesen sein da bin ich mir sicher
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