8
Mrz
2013

weiter im Text 19

ich verfolge den Weg des Goldmund weiter jetzt geht er wieder auf Wanderschaft und hat sogar einen Mitwanderer gefunden mein Kater will jetzt immer direkt aus dem Wasserhahn trinken ich habe herausgefunden das Trotzkopf und Saboteur identisch sind zumindest ist das bei mir so ein Auto fährt laut hupend die Strasse entlang ich werde den ersten warmen Frühlingsregen nutzen mein Rad von alleine waschen zu lassen ich soll mich treiben lassen sagt das OshoTarot und vertrauen das Leben unterstützt mich durch die Zeit treiben lassen

3
Mrz
2013

weiter im Text 18

die Wege durch die Felder sind kaum benutzbar die Bauern fahren eilig auf ihre Märzfelder und wühlen die noch schneefeuchtenWege auf es ist zum steckenbleiben der Efeu ist endlich zurückgeschnitten ein Bienenstich wartet im Kühlschrank und Goldmund hat den Sinn der Kunst entdeckt ein ruhiger Sonntag vergeht die Acrylmalerei wartet auch die Geige und das Akkordeon kein gemeinsames Mittagessen heute zurückgezogen sein und die neue Jahreszeit spüren

23
Feb
2013

weiter im Text 17

eine linsenförmige Wolke steht einsam am Himmel an diesem eiskalten Morgen als ich mich umwende und zurückschaue wie ein Raumschiff sieht sie aus von unten violett und obenherum weiß am ansonsten blauem klarem Himmel später als ich mich noch einmal umwende ist sie verschwunden hat sich aufgelöst oder ist davongeflogen die Kälte ist aber geblieben eine Nachbarin sagt mir das man sagt das Schnee immer wieder Schnee anzieht solange irgendwo noch Reste von Schnee liegen wird neuer angezogen und so scheint es auch diesmal zu sein auch wenn es nur wenig und ganz zarter ist später wandern wir durch den Wald am Fusse eines Tales entlang da kommen von links den Hang herunter ganz viele Wildschweine geräuschlos und ohne von uns Notiz zu nehmen als wir uns umdrehen sehen wir das auch hinter uns ganz viele sind da sie so leise sind haben wir sie nicht bemerkt meine Angst vor Wildschweinen ist wieder da langsam gehen wir weiter und bald sind wir wieder alleine habe ich das nur geträumt

21
Feb
2013

weiter im Text 16

als ich zwischen den Containern stehe höre ich das charakteristische Krächzen und dann kommen zwei Schwärme Kraniche gezogen die sich kreisend über der großen Ackerfläche vereinigen und weiterfliegen und bald schon nicht mehr zu sehen sind ein deutliches Zeichen das die Kälte jetzt nicht mehr von Dauer ist in diesen kranken Tagen als fast alle Kollegen aus der Abteilung zu Hause bleiben müssen und auch bei mir die Ausläufer ankommen und etwas Halsschmerzen und leichtes Fieber das Eis splittert auf der Oberfläche als ich die Container öffnen muss um sie zu kontrollieren später dann wird das Telefon beim Nachbarn wieder richtig eingestellt M zieht in eine Wohngemeinschaft schon im März die Kaution und die alte Wohnung erst noch behalten und untervermieten der Bäcker kämpft mit immer neuen Ideen ums Überleben hoffentlich bleibe ich gesund es ist so viel zu tun

18
Feb
2013

weiter im Text 15

an diesem Sonntag gibt es die erste Ahnung des Frühlings durch den Hof zum Garten das Licht ist schon ein anderes alles atmet Feuchtigkeit aus und es ist zu hören die Luft schwingt höher die Vögel singen anders die Bilanz des Winters kann gezogen werden braune abgestorbene Stengel faulende Löcher im Holz des Gartenhauses Reste von Eis in der Tonne noch zeigt sich nichts Neues nur die Energie ist zu spüren später dann höre ich die Kirchenglocken bearbeite dies und das sitze mit anderen Menschen zusammen wir sprechen über die physikalische Therapie ich trinke Kakao mit Sahne in Asien in China gibt es keine Probleme damit da wird sowieso schon immer mit Energie geheilt den Kilometerstand aufschreiben über die persönlichen Erfahrungen sprechen neue Gesichter aufgeräumt sein nach den Stunden des Chaos nach dem Niedergang fast wäre es eine Bruchlandung geworden aber inzwischen habe ich es gelernt doch noch weich aufzusetzen am Ausklang des Wochenendes dann die Einheit muss ich mich auch davon distanzieren

12
Feb
2013

weiter im Text 14

die junge Polin sitzt in einem lindgrünen Raum und ist lindgrün gekleidet sie trinkt ihren grünen Tee aus grünem Geschirr nimmt keine Notiz von uns als wir das Haus verlassen wollen um zu unserem Flug zu kommen alles geht drunter und drüber ich habe 4 Gepäckstücke eines davon ist meine Geige mein Fahrer R ist sehr nervös und hat es eilig aber mit den vielen Kindern ist es nicht einfach selbst die Jacke von R ist grün fällt mir aber jetzt erst auf als ich es schreibe es ist eine Jacke die ich vor 20 Jahren zur Altkleidersammlung gab und es dann bereut habe sie weggegeben zu haben die Zufahrt nach Rauschendorf ist teilweise gesperrt wir sitzen dann am Nachmittag zusammen essen Schokolade und schmieden Pläne

8
Feb
2013

weiter im Text 13

gegen den Karneval entschieden bestimmt hat es auch etwas mit meinen Zahnschmerzen zu tun ich hoffte das sie weggehen mein ganze Backe ist angespannt trotzdem Mutzen gegessen von weitem das Lachen hören mich ausgeschlossen gefühlt wir fahren in einem Bus eine schöne Strasse entlang ich will jemand das Haus meiner Mutter zeigen aber es ist im Häusermeer nicht zu entdecken und plötzlich ist auch noch ein Fluss dazwischen in der Wohnung die ich für ein paar Tage haben kann hat der kleine Hund in die Ecke gepinkelt und ich muss ihn und die Wohnung wieder reinigen es versickert alles zwischen den Holzdielenritzen immer wieder wach werden und dann doch ein Schmerzmittel nehmen in den Morgenstunden flaut der Schmerz ab das Bild des Narren wie er zwischen den Grabsteinen umherschleicht er sieht aus wie Till Eulenspiegel und schaut ab und zu von der Leinwand herunter zu den Zuschauern herausfordernt so als wenn er fragen wollte hat hier jemand etwas zu sagen ganz massiv kommt er daher

3
Feb
2013

weiter im Text 12

alleinsein ist genauso ein Prozeß wie es einer ist in einer Beziehung zu leben es kann lebendig sein und es kann erstarrt sein schwierig wird es wenn keine Änderung zugelassen wird wenn Neues passiert zwischen den Karnevalsitzungen und den Regenschauern ist ein Moment der Ruhe eingekehrt in dem sogar die Sonne etwas scheint bald muss der Efeu beschnitten werden bevor im März die Vögel wieder hineinwollen der Sturm hat das Baustellenschild umgeworfen vor dem alten Fachwerkhaus in dem der alte Herr B. wohnte und sich über Gespräche freute ich vermisse ihn die letzten Lebkuchen der Saison noch nicht entschieden was der Februar so bringt was für eine Energie ob der Winter noch mal kommt oder schon etwas anderes ich kann es etwas ruhiger gebrauchen
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