1
Jan
2013

weiter im Text 3

an diesem 1. Januar in einem neuen Jahr wollen wir raus aus den Mauern und draussen im Wald sein und die Energie dieses Neuen spüren nachdem das alte uns ganz sang- und klanglos verlassen hat und keiner ihm nachweint wir gehen bergan im leichten Regen und suchen uns die trockenen Stellen und sehen die Bäume und die Ferne und den überschwemmten Fluss der sich immer weiter ausbreitet und die Insel schon eingenommen hat es ist eine gelöste und ruhige Stimmung zwischen den Täler und Höhen und im gleichen Tempo von uns und das regenverhangene passt dazu es macht alles weich und löst auf was noch hart und schwer aus dem alten Jahr übriggeblieben ist es ist kaum zu glauben aber es ist wahr die Stille und der Frieden die anderen Menschen und der kleine Junge der ganz vorsichtig die Treppe runtergeht und wir in der Ferne die andere Landschaften ausgebreitet sehen wir wünschen uns etwas für dieses Jahr und ein Om und glitzernde Mondsteine unterstützen uns

von einem lieben Freund aus München kommt dieses folgende
für mich der passende Abschied des alten Jahres:

2012


Im Markt wimmeln Menschen,
Aus Buden quillt Kram.
Stille schneit vom Himmel.


Frohe Botschaft

Unheil unkten dunkel die Auguren,
Untergang der Welt für dieses Jahr.
Staunend reibt die Augen sich die Schar.
Heuer noch wir nicht zum Orkus fuhren.

Noch quält Leben sich auf alten Spuren,
Blindheit kreuzet hilflos die Gefahr.
Warum nehmen Rettung wir nicht wahr,
Wie sie künden uns des Buddha Suren?

O schon leuchtet vor uns auf so warm
Im Bewusstsein hell ein neuer Morgen.
Licht durchdringt der Seele düstern Harm.

Einst kam Heiland wahrhaft in die Welt.
Not um uns erlitt er, Pein und Sorgen.
Zeugt' uns die Liebe, schenkt', was uns erhält.


Hier will Liebe fließen.
Jetzt pulsiert Leben.
Lachend danken wir Gott!



Ich wünsche uns allen eine frohe, festliche Zeit!

26
Dez
2012

weiter im Text 2

dieses sich in den neuen Tag hineinfinden
nach der Struktur von gestern suchen
die Angst ohne Struktur verloren zu sein
fast schon in der Dunkelheit durch die Felder mit starkem Seitenwind von rechts nach Hause radeln auf der ganzen Strecke von 10 km gibt es nur einen Spaziergänger mit gleich drei leuchtenden Hunden die mit diesen blitzenden Signalen auf sich aufemerksam machen und beim durcheinanderlaufen immer wieder kurze geometrische Formen bilden
der Himmel ist fast klar der halbe Mond ist zu sehen ein Flugzeug zieht seine Bahn und doch wird dann von irgendwoher Regen herangetragen aber nur kurz und immer wieder unterbrochen dann kommt der matschige Wegabschnitt es ist zum steckenbleiben aber auch den bewältige ich

24
Dez
2012

weiter im Text 1

verändert die Form den Inhalt
schreibe ich nun etwas anders wenn ich es in den Blog schreibe und nicht mehr auf Papier das ist für mich die spannende Frage
nehme ich mich zurück so nach dem Motto das soll nicht jeder lesen
die neue Verfilmung von Anna Karenina reisst mich in seine Bilderwelt hinein es kommt mir vor als wenn alle Liebende wären aber an ihrer Art zu lieben leiden was ist meine Art zu lieben habe ich die ganz tief in meinem Herzen eingeschlossen
ich mag keine Satzzeichen kein Punkt und kein Komma Ausrufezeichen und Fragezeichen erst recht nicht sie zwingen den Leser zu etwas das geht garnicht und auch jede Frage trägt die Antwort schon in sich
der kleine einjährige T wird auf den Boden gesetzt und vor ihm liegen auf dem Teppich verschiedene Dinge eine kleine Klarinette ein Buch ein Taschenrechner und und und dann darf er zu den Dingen krabbeln und sich verschiedene aussuchen das zeigt dann was er in seinem Leben für einen Beruf und was für Hobbies er haben wird so wird es in China gemacht und so wie es aussieht wird der kleine T mal ein Arzt der sich ein Haus baut und auch sehr sportlich ist aber da er den Ball zuerst gegriffen hat und später erst das Fieberthermometer kann man sich auch etwas anders ausdenken für seine Zukunft
26 Liter hat es geregnet nur an diesem Wochenende und damit ist das Jahressoll erreicht und jeder Liter der jetzt noch fällt ist darüber später dann von dem gelesen der den ganzen Sunsetboulevard gegangen ist er fängt am Ende von Chinatown in LosAngeles an und geht dann vorbei an Hollywood und BeverleyHill 35 km bis zum Pazifik kann man also an einem Tag schaffen er geht bis zur Hausnummer 17380 und dann sieht er das Meer vorher hört er es schon

22
Dez
2012

in die stille Zeit

heute ist der Tag an dem ich das Alte wieder einmal ablege und vor die Türe trete und die Welt so sehen möchte wie sie ist der graue Himmel der sich von Horizont zu Horizont erstreckt und auf dem kleinen Marktplatz bekomme ich Werbematerial in die Hand gedrückt und ich bedanke mich freundlich weil ich mich wirklich gefreut habe weil der Verteiler so strahlte es kam in diesem Moment garnicht darauf an was der Inhalt der Werbung war weiter geht es in die Stadt und heute ist es so das niemand drängelt auf der Landstraße und jeder so gelassen wird wie er sein möchte nach dem Besuch in der Buchhandlung ist es dunkelgrau am Himmel und es hat sich eingeregnet und ich weiß das er uns in den nächsten Stunden nicht so schnell verlassen wird pünktlich treffe ich R und wir suchen noch gemeinsam das Buch für den Vater der Name des Autors war in Vergessenheit geraten aber dann doch gefunden Weihnachten ist bald und gegenüber im Cafe gehen wir doch lieber nach oben gemischtes Publikum welches sich vom Einkaufen ausruht und wir sprechen über die vergangenen Arbeitstage und dann über unsere eigenen Pläne für die nächste Zeit das nächste Jahr wir haben es beide schwer mit unseren alten Eltern die wir gerne gut managen möchten die aber ihr eigenes chaotische Leben leben und ich wünsche mir eine Kontrolle die es nicht gibt der Klang und die Geräusche des
Verkehrs verändern sich mit dem stärker werdenden Regen und es fällt mir schwer den vielen Pfützen auszuweichen schwarz beeindruckt mich im Moment sehr obwohl ich mich nicht traue mich so zu kleiden ich selbst fühle mich dann finster aber bei anderen Menschen gefällt es mir wie kann das sein und so möchte ich nun zu schreiben beginnen nicht mehr nur so alleine für mich und später beim Kochen und essen kommt etwas Ruhe und es rundet sich etwas ab und erfüllt sich
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